
Diagnostik & Psychotherapie für Erwachsene

Vielleicht kennen Sie einige dieser Situationen
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Sie schieben wichtige Aufgaben immer wieder auf – selbst wenn sie Ihnen eigentlich wichtig sind.
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Sie beginnen vieles gleichzeitig, verlieren aber unterwegs den Überblick.
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Alltägliche Organisation kostet Sie unverhältnismäßig viel Energie.
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Sie lassen sich leicht ablenken oder verlieren sich gleichzeitig stundenlang in bestimmten Tätigkeiten.
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Termine, Absprachen oder Kleinigkeiten gehen Ihnen immer wieder durch.
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Ihr Kopf fühlt sich häufig übervoll oder unruhig an.
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Sie wechseln zwischen Phasen von Aufschieben und extremem „Jetzt muss es sein“.
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Sie sind schnell überfordert, wenn mehrere Dinge gleichzeitig passieren.
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Sie haben das Gefühl, Ihr Potenzial nicht so nutzen zu können, wie Sie es eigentlich könnten.
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Andere erleben Sie vielleicht als unzuverlässig – obwohl Sie sich selbst sehr bemühen.
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Sie fragen sich, warum Dinge, die anderen leichtfallen, für Sie so viel Kraft kosten.
Nicht jeder dieser Punkte bedeutet ADHS und nicht jede Schwierigkeit braucht eine Diagnose.
Aber wenn Sie sich über längere Zeit in vielen dieser Erfahrungen wiedererkennen, kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen.

Eine Diagnose kann ein Anfang sein
und helfen bisherige Erfahrungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Viele Erwachsene kommen erst spät auf die Idee, dass ADHS eine mögliche Erklärung für ihre Schwierigkeiten sein könnte. Manche haben bereits seit der Kindheit gelernt, ihre Schwierigkeiten irgendwie zu kompensieren. Andere haben Strategien entwickelt, die lange funktioniert haben – bis Ausbildung, Studium, Beruf, Familie oder andere Veränderungen plötzlich deutlich mehr Anforderungen mit sich bringen.
Eine Diagnostik kann dabei helfen, Muster zu verstehen und einzuordnen. Dabei geht es nicht darum, Ihnen ein Etikett zu geben. Es geht darum, gemeinsam herauszufinden: Was stecken hinter den Schwierigkeiten?
Warum kann eine ADHS-Diagnostik hilfreich sein? Verständnis statt Selbstvorwürfe Wenn man immer wieder erlebt, dass man etwas „eigentlich können müsste“, kann das Selbstbild darunter leiden. Eine fundierte Diagnostik kann helfen, bisherige Erfahrungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und die eigene Situation besser zu verstehe. Klarheit statt ständiges Grübeln. Vielleicht haben Sie bereits viel über ADHS gelesen und überlegen schon länger: „Habe ich ADHS – oder ist es etwas anderes?“ Eine professionelle Diagnostik soll genau hier ansetzen. Denn Konzentrationsprobleme, innere Unruhe, Vergesslichkeit oder Schwierigkeiten mit der Organisation können viele verschiedene Ursachen haben. Deshalb geht es bei einer seriösen Diagnostik nicht darum, möglichst schnell eine Diagnose zu vergeben. Es geht um eine sorgfältige differentialdiagnostische Einordnung. Die eigene Geschichte verstehen. ADHS ist keine Diagnose, die ausschließlich anhand Ihrer aktuellen Konzentrationsfähigkeit gestellt werden kann. Entscheidend ist unter anderem auch die Frage, wie sich bestimmte Schwierigkeiten im Laufe Ihres Lebens entwickelt haben und in welchen Lebensbereichen sie auftreten.Deshalb betrachten wir nicht nur einzelne Symptome, sondern Sie als ganzen Menschen und Ihre individuelle Lebensgeschichte.
Für wen kann eine Diagnostik sinnvoll sein? Eine ADHS-Diagnostik kann insbesondere dann interessant sein, wenn Sie sich schon länger mit wiederkehrenden Schwierigkeiten beschäftigen und sich fragen, ob ADHS dahinterstecken könnte. Zum Beispiel, wenn Sie … … im Beruf: häufig Schwierigkeiten mit Priorisierung, Organisation, Konzentration oder dem Einhalten von Fristen erleben. … im Studium oder in der Ausbildung: wissen, dass Sie den Stoff eigentlich können, aber Schwierigkeiten haben, Lernen und Aufgaben konsequent zu strukturieren. … im Alltag: häufig Dinge vergessen, verlegen, aufschieben oder sich von Kleinigkeiten aus dem Konzept bringen lassen. … in Beziehungen merken, dass Unaufmerksamkeit, Impulsivität oder Vergesslichkeit immer wieder zu Missverständnissen führen. … schon lange das Gefühl haben, „irgendwie anders“ zu funktionieren und bisher keine wirklich passende Erklärung dafür gefunden zu haben.
Wie läuft die Diagnostik ab?
Eine ADHS-Diagnostik besteht aus mehreren Bausteinen. Ziel ist es, ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten.
1. Termin
Hier klären wir Ihr Anliegen und beginnen mit den klinischen Interviews und Fragebögen. Dieser Termin kann 90min dauern.
2. Termin
Hier besprechen wir die ersten Auswertungen, analysieren Zeugnisse, bisheriger Lebenslauf und Biografie und binden (wenn möglich) eine/n Angehörige/n mit ein.
Dauer: 50min
3. Termin
Hier besprechen wir alle Befunde und Ergebnisse. Schauen gemeinsam meine Stellungnahme an und erörtern weiteres Vorgehen.
Dauer: 50min
Was Sie von mir erwarten können
🤝 Eine wertschätzende Atmosphäre
Sie müssen sich für Ihre Schwierigkeiten nicht rechtfertigen.
🔎 Eine sorgfältige Diagnostik
Wir betrachten nicht nur einzelne Symptome, sondern das Gesamtbild.
💬 Verständliche Gespräche
Sie erhalten Raum für Ihre Fragen und eine nachvollziehbare Erklärung der Ergebnisse.
🧭 Orientierung
Die Diagnostik soll Ihnen helfen, Ihre Situation besser einzuordnen und nächste Schritte bewusster zu entscheiden.
Was bekomme ich?
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ausführliche diagnostische Gespräche
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Erhebung der persönlichen und biografischen Anamnese
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standardisierte diagnostische Verfahren
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diagnostische Auswertung
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differentialdiagnostische Einordnung
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ausführliches Abschlussgespräch
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Besprechung der Ergebnisse und möglicher weiterer Schritte